©2019 by Christine Gaulke Coaching & Mediation. Proudly created with Wix.com

  • Christine Gaulke Coaching

Wahrnehmungsirrtümer bei Mitarbeiterbeurteilungen


Um eine faire Beurteilung abgeben zu können, ist es unumgänglich, die gesamte Beurteilungsperiode einfliessen zu lassen. So weit, so gut.

Aber, wie viele Situationen sind erforderlich, um ein Verhaltensmuster zu erkennen? Hier liegt der Unterschied zu eindrucksgesteuerten Bewertungen, deren Grundlage meist durch Momentaufnahmen entstehen. Dies ist aber nur eine der möglichen Beurteilungsfehler, die einem nur allzu leicht unterlaufen.

Meine Top fünf der Beurteilungsfehler:

- 5) Massstabfehler: Man orientiert sich am eigenen Anspruch und nicht an den

definierten Erwartungen an den Stelleninhaber

- 4) Stereotyp: Der Beurteiler legt Schemen fest, in die er Mitarbeitende einteilt.

Z. Bsp. «alle Raucher oder alle Nichtraucher sind ….. «

- 3) Kontakteffekt: Je intensiver die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und

Mitarbeitenden ist, je positiver fällt die Beurteilung aus

- 2) Neuheitseffekt: Situationen aus der jüngeren Vergangenheit werden stärker

gewichtet als länger zurückliegende

- 1) Nikolauseffekt: Mitarbeitende strengen sich in der Zeit vor der Bewertung

besonders an und hoffen auf den Neuheitseffekt

Sobald einem diese Stolpersteine bewusst sind, liegt es an jedem Einzelnen, damit professionell umzugehen.





2 Ansichten