• Christine Gaulke Coaching

Fachkräftemangel in der Pflege

Wir haben in den letzten Wochen sehr viel gelesen und gehört über den Fachkräftemangel in den Pflegeberufen.

Aber ist es wirklich ein Mangel – oder sind über die letzten Jahrzehnte einfach sehr viele ausgebildete Pflegekräfte vor den aktuellen «Bedingungen» geflohen?

Jetzt ist definitiv der richtige Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wo die Gründe für diese Fehlentwicklung lagen.

- Setzen wir bei der Auswahl der Bewerber/innen wieder auf Qualität statt auf Quantität

- Besetzen wir Ausbildungsplätze wieder nur mit geeignetem Bewerber/innen. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch eine Kostenfrage ist und die Schulen ausgelastet sein müssen – aber ungeeignete Kandidaten verursachen auch Kosten!

- Nichts gegen intensive Werbung für die Pflegeberufe - aber bitte nicht wie auf einer «Kaffeefahrt» - das hat in meinen Augen nichts mit Wertschätzung der Berufsgruppe zu tun.

- Die Berufsbildner/innen müssen qualifiziert sein – auch da bin ich mir sicher, dass noch Luft nach oben ist. Nicht jede Person, die sich berufen fühlt, ist für diesen pädagogischen Zweig geeignet.

- Begleiten wir die Lernenden professionell – das bedeutet auch, dass man sie mit der Realität konfrontiert. Eine zu verschönernde Lehrzeit, mit wenig Bezug zur Realität, schafft schon kurz nach der Ausbildung Frustration und Abwanderung aus dem Beruf.

Die Thematik hat viele Facetten und ist sicherlich nicht «schwarz/weiss».

Wie ist ihre Meinung zu diesem komplexen Thema?



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