• Christine Gaulke Coaching

Führungsverantwortliche und ihr Kommunikationsverhalten

In Zeiten von Home-Office und Sitzungen via Skype ist eine adressatengerechte zeitnahe Kommunikation durch Führungsverantwortliche wichtiger denn je. Aber wie sieht die Realität aus?

Immer wieder werden mir Situationen beschrieben, die auf eine unzureichende Kommunikation von Vorgesetzten hindeuten. Natürlich gibt es unterschiedliche Ursachen dafür, und natürlich finde ich als Führungsverantwortliche leicht eine plausible Begründung, warum ich das ein oder andere Thema noch nicht kommuniziert habe.

Ursachen dafür könnten sein:

1. Ich rede mir ein, auf den richtigen Zeitpunkt warten zu müssen – gerade bei der Überbringung von "schlechten" Nachrichten.

2. Ich analysiere für mich, dass die Informationen nicht an die Mitarbeitenden weitergegeben werden müssen -

Versetzen wir uns aber kurz in die Situation der Mitarbeitenden – was passiert, wenn nur der Buschfunk informiert?

Meine Erfahrung mit der Qualität von Buschfunkinformationen ist leider nicht die Beste. Es verhält sich ein wenig wie bei der "stillen Post". Bis der letzte die Information erhalten hat, ist vom ursprünglichen Inhalt fast nichts mehr übrig. Jede Führungsverantwortliche, die schon einmal damit zu kämpfen hatte, Themen aus der Gerüchteküche richtig zu stellen, weiss, von was ich rede.

Daher meine Empfehlung an Sie:

Kommunizieren Sie nur das, was zu kommunizieren ist, dafür aber zeitnah und adressatengerecht.

Dadurch reduziert sich der Buschfunk auf Themen jenseits der Berufswelt – und hier hat er auch seine Berechtigung.

Was ist Ihrer Meinung zu diesem Thema?


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